Stützmauer? Hauptsache Beton!

Schwiegervaters Rat ist natürlich zu befolgen!*
Also wird ein Graben gegraben und eine Stützmauer betoniert, damit das Fundament nicht weiter nachgeben kann. Unser Nachbar sagt, er habe das ebenfalls vor Jahren erfolgreich gemacht.
Morgen wird Material bestellt und am Samstag rückt Tatko mit seiner Trupe an: 1,20 m tief, 4,00 m lang und zwei Kubik armierter Beton.

* Einmal musste ich jetzt nachgeben; wo man es nicht sieht.

Kohlera (28)

Das sieht nicht gut aus, wie der Kohl da steht, hängt, liegt …
Zu viele hungrige Mäuler haben ihn mehr oder weniger dahingerafft. Alle -so scheint es- die aus den Nachbargärten vertrieben werden oder dort nix genießbares (ungespritztes) finden, suchen bei uns Asyl und Schutz. Da werden wir aber sehr solidarisch sein und im Zweifelsfall selber kürzer treten, auch wenn’s weh tut 😉
Vorhin habe ich mit Brennesselauszug gespritzt. Ich hatte den Eindruck das Getier fliegt genervt weg solange ich spritze, um sich dann wieder zu Tisch zu begeben.

Garten (27)

Unsere leckern Pflanzen schmecken auch Anderen

So langsam -eigentlich gar nicht so langsam- treten die ungebetenen Gäste stärker in den Vordergrund. Blattläuse und Motten-Schild-Läuse (die weißen Fliegen unter den Blättern) und ihre Fraßschäden nehmen deutlich zu. Ab jetzt -vllt. schon zu spät- wird regelmäßig gespritzt! Natron, Knoblauch, Kernseife, Öl und Schnaps kommen als Gemisch zum Einsatz. Den Schmecken schint es auch zu schmecken.
Daher das Prinzip der Permakultur: Baue das dreifache dessen an was Du brauchst. Ein Drittel für Dich, ein Drittel für die Nachbarn und ein Drittel für die „Mund-Räuber“.

Der abendliche Rudgang eben hat gezeigt, dass unser Mittel gewirkt hat. Es sind gerade keine Schild- und Blattläuse mehr zu sehen 🙂
Dran bleiben.

Garten (26), Beet 8 +x

Am Dienstag haben wir den 2. Versuch des Teufelszwirn entdeckt, sich auszubreiten. Damit könnte das erste wirkliche Problem auftreten. Pflanze mit TZ entfernt, verbrannt Hände gewaschen.
Theoretisch könnte er via Schafsdung gekommen sein, aber unser Nachbar hat ihn auch und nutzt keinen Schafsdreck, sondern Chemie. Jung entfernt. Ab nun Augen auf!

Wassermanagement

Die Wasserversorgung ist sichergestellt! Vom Brunnen wird es schwimmergesteuert in den Tank gepumpt und von dort läuft es im Gefälle in den Bewässerungsschlauch bzw. in die Gießkanne. Wir haben bislang davon Abstand genommen eine komplette Bewässerungsanlage zu installieren, weil wir dann die Pflanzen nicht mehr täglich sehen und inspizieren werden.

Garten (25)

Heute haben wir unterm Apfelbaum Bohnen nachgelegt, weil nur wenige aufgegangen sind. Dabei haben wir festgestellt, dass wir dort deutlich weniger gießen dürfen, als in den Beeten im Freien.
Auch seit heute ist die neue Brunnenpumpe in Betrieb. Jetzt brauchen wir noch einen Behälter mit Schwimmerregelung, der von der Pumpe befüllt wird, um dann von diesem aus mit dem Schlauch gießen zu können, oder den Bewässerungsschlauch zu beschicken. Mit der Pumpe direkt zu bewässern, verwandelt den Garten in Sekunden zum Teich.