Seit 22. August leben wir auf Pump – auf Kosten unserer Kinder und Enkel*innen.
Kategorie: PERMAKULTUR
Permakultur ist eine Lebensart, meine Ethik.
Es ist vollbracht!
Angeblich habe ein gewisser Herr Gott sechs Tage gebraucht, die Welt zu erschaffen. Ungefähr 40 Tage dauerte die Dachsanierung – ich will das nicht bewerten. OK, er brauchte keine Winkel und Gehrungen – die wurden erst später entdeckt. Für einen runden Klos brauche ich 10 Sekunden – ach, das führt jetzt zu weit.
Das Dach ist drauf!

Pro Portulak (за Тученица) – wissenschaftlich betrachtet (35)

Messstelle Kohl, ohne Portulak: sonnig, trocken, 49°C Bodentemperatur 
Messstelle Kohl, mit Portulak: schattig, feucht, 32,7°C Bodentemperatur 
Messstelle Paprika, ohne Portulak: dezent feucht, 38,2° Bodentemperatur 
Messstelle Paprika, mit Portulak: 32,6°C Bodentemperatur
Es kommen fast nur diese doofen langen Grashalme durch und verschiedentlich die Ackerwinde, die einfach sehr schön blüht und die Bienchen erfreut. Auch die winzigen Blüten des Protulak werden so umschwärmt, das sie noch Summen, wenn es dunkel wird und die Bienchen schon zu hause sind.
Auf die Idee überhaupt zu messen brachte mich ein „Gespräch“ mit der Nachbarin – mit einem braunen Garten.
Das bedeutet:
-> außer den Kulturpflanzen wächst da nix – alles weggespritzt.
-> Wenig grün, sehr viel nackte braune Erde und somit Sonnenangriffsfläche.
Sie meinte, ich solle besser abends gießen, weil dann der Boden nicht so heiß ist und das Wasser nicht verdampft. Weil ich aber abends nicht gießen will, was sie verwundert zur Kenntnis nahm, wollte ich der Aussage auf den Grund gehen.
Nach den Messungen ist mir klar, warum das Wasser im Braungarten über Tag verdampft.
Fazit: Unser Braunanteil ist noch viel zu hoch!
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Текст от снимките:
Измервателна точка- лехата със зелето без тученица: слънчево, сухо, 49°С температура на почвата
Измервателна точка- лехата със зелето с тученица: сенчесто, влажно, 32,7°С температура на почвата
Измервателна точка- лехата с пипера без тученица: леко влажна, 38,2°С температура на почвата
Измервателна точка – пипера с тученица наоколо : 32,6° С температура на почвата
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Двете измервателни точки са на около един метър едина от друга ибяха равномерно поляти тази сутрин по едно и също време.
Там, където расте тученицата, няма никакви други вредни за култивираните растения треви и тревуляци, освен тези глупави високи плевели, които не знам как се наричат и поветицата, с дългите корении, която обаче цъфти тъй хубаво и радва пчеличките. Дори и съвсем малките цветчета на тученицата са обкръжени с възхищение и се опрашват от малките работнички, та те все още шумят от жуженето им дори, когато се стъмни и пчеличките вече са си отишли.
Идеята за измерване температурата на почвата ми дойде от един разговор със съседката – с „кафява градина“
което означава:
-> освен култивираните растения там нищо друго не расте.
-> Малко зеленина, много гола кафява земя и по този начин слънчевата топлина атакува голата повърхност.
Тя каза, че трябва да поливам вечер, защото тогава почвата не е толкова гореща и водата не се изпарява. Но понеже не обичам да поливам вечер, на което тя се изуми, искам да кажа на края,че:
След измерването на почвената температура, ми стана ясно защо водата в „кафявата градина“ се изпарява през деня.
Заключението е:
Кафявата гола земя е много повече от зелената!
П.П. Зеленината, в случая тученицата, задържа повече влага и пази сянка на почвата, а така пази почвата и култивираните растения от прегряване, това всъщност върши и мулча, но след като си имаме прясна жива тученица-пазителка, защо да не се възползваме от това? :))
Hoffnung im Garten (34)

Die ersten Trauben (und mein Füßchen) 
Die erste Aubergine 
Die … 
… ersten … 
… Kohlköpchen. 
Liegende Tomaten – schlafen die?
Kohl: Entgegen meiner Befürchtung entwickeln sich doch einige Kohlköpfe. Mal Schauen was letztendlich draus wird. 20 Kilo würden erst mal reichen für Sauerkraut und um über den Winter zu kommen.
Tomaten: Mit dem Hochbinden müsste sich irgendwer doch mehr Mühe geben – obwohl die sehr schön gebogen sind und es sich gemütlich gemacht haben.
Aubergine: Auf dem Bild sieht man nochmals den Portulak, den wir zunächst als Unkraut angesehen und entfernt haben. Danach haben wir ihn genießen gelernt und nun schätze ich ihn auch als Bodendecker, der neben sich nicht viel anderes Beikraut zulässt – der hält uns vieles vom Hals und scheint ziemlich robust zu sein. Außerdem spendet er dem Boden wuderbar Schatten. Wo er dicht steht, ist es fast immer feucht darunter. Im nächsten Jahr bleibt er wo immer er wächst. Unsere Kulturpflanzen werden einfach wild durcheinander dazwischen gepflanzt und von Zeit zu Zeit „frei gestellt“.
Bald ist es soweit …

Och wej scheen

Kresna-Proteste
Noch ein wenig Dachelnfolgen und allerlei mehr…
Da das Dacheln versucht mich teilweise zur Quasiuntätigkeit zu verdammen, bereite ich vor, was vorzubereiten geht.
Der neue Wasseranschluß liegt bis zur Verteilstelle in der Garage (oben links). Hier war mir wichtig, dass es unterirdisch keine Verbindungsstelle gibt. Der „ko(s)mische“ Wasserleitungs-Bogen ist so gewählt, dass er den Himmelskreisen nach SteinerRudi entspricht und das Wasser beim Durchfließen kosmische Energie aufnimmt.*1)
In die Garage kommt auch die WarmWasserWärmWumpe, die -wenn der Sonnenkollektor (Вакуумколектор) mangels Sonne eine Auszeit nimmt- auch mit zur Zimmerkühlung mit beitragen soll.
Weil sich hier in Krum die Wasserhähne nach oben biegen (krum werden :D), wenn man voll aufdreht, habe ich einen Druckminderer vorgeschaltet. Danach kommt ein Rückspülfilter, damit im Kaffe auch wirklich nur Kaffeesatz ist …
Der Elektroinstallationsplan und der Verteilerkasten sind soweit fertig und das Material liegt bereit. Der Zähler mit Hausübergabepunkt wird vom „Eltwerk“ außen am Haus montiert. Von dort geht dann das Trifasi-Kabel zum Kaschde in der Küche. Im Fußbodenaufbau mit 12 cm mineralischer Schüttisolation ist genügen Platz für Leitungen aller Art.*2)
Dann habe ich noch die Festzeltgarnitur vom HorbachFredi aus Rötsweiler aufgemöbelt – man will’s ja auch a bisserl g’mütlich ham dahoam.
Und heute begann das Weight-Tunig der BMW – die übrigens wieder läuft!*3)
Teilkotflügel durch selbstgebauten Nummerschildhalter ersetzt – was natürlich viel cooler aussieht als vorher und
*1) geiles Bier gibt es hier 😀
*2) nur Konzernleitungen sind manchmal zu dick. Aber dafür gibt es andere Lösungen …
*3)
Dach, Dach, Dach und wieder Dach

Ringanker eingeschalt 
Beton 
rein 
und wieder 
ausgeschalt. 
Und die 
ersten Deckenbalken 
liegen schon drauf.
Wären die Kolatteralschäden nicht, ich hätte rischdisch Schbass.
Die Decken werden nun -anders als der Rest des Hauses- waagerecht sein. Die Holz-Fußböden werde ich ebenfalls so hinbekommen.
Die Wände wurden um vier Reihen Backsteine niedriger und an deren Stelle trat der 25 cm hohen Pojas (Ringanker). Die Zimmerhöhe wird durch beide Maßnahmen von 2,70 Meter auf ca. 2,50 Meter abgesenkt.
Decke und Fußböden werden mit mineralischer Schüttung isoliert, Isolierglas in die alten aufgemöbelten Fenster eingebaut und dann -denke ich- kann man es auch bei Temperaturen wie heute aushalten – ohne Klimaanlage. Die stehen hier hoch im Kurs – auch zum Heizen im Winter. Will ich aber absolut nicht; ein, zwei Ventilatoren müssen reichen.
Es wird nicht regnen!
Es passiert so viel, die Tage sind so ausgefüllt, dass ich nicht mehr mit der Seite dran bleibe.
Seit Tagen dreht sich alles um’s Dach – das es nun nicht mehr gibt. Möge Petrus verhindert sein, Regen zu machen.

Danke Sebastian! 





Das war einmal ein Haus 
Als die bisher schlimmste Phase des Abrisses heute morgen begann, sind wir geflüchtet – Sonntagsausflug in die Stadt. Als wir zurück kamen …
Das war also unser Haus.
Erfahrungswert: Die hiesige Vorstellung von ordentlicher Arbeit und meine, sind definitiv NICHT kompatibel 1000 x !
Auch wenn ich deswegen emotional jetzt eine tickende Zeitbombe bin, stelle ich an dieser Stelle klar: … (Text folgt) …
Meine Reaktion auf die Arbeitsweise, die ja im Land sozial akzeptiert ist, zeigt mir wie groß die „Werte“-Unterschiede in Europa sind. In anderen Bereichen sehe ich das bestätigt, wie z. B. beim Strassenverkehr, im Umgang mit Regeln und Normen und bei den persönlichen Strategien im Umgang mit Behörden, Institutionen und Organisationen. ABER: Dank eines viertel Jahrhunderts Erfahrung bei der SHG bin ich durch die Zusammen-„Arbeit“ oder besser das Zusammen-Sein *) mit Saarländer*innen (z.B. de Hermann, de Lui, de Paul, de Joachim, es Gabi, de Alfons un de Bernd) unverhofft gut vorbereitet auf die alltäglichen Situationen, die mir hier in Südosteuropa begegnen.
Auch wenn ich das wertfrei ausdrücken will stellt sich die Frage, warum im Vergleich zwischen D und BG alles was direkt menschgemacht ist, in D in einem deutlich sehr viel besseren Zustand ist als in BG?
*) „Hauptsach gudd gess, geschafft honn mir schnell“
„Ich kenn ähne, der ähne kennt, …“
„Ooch, geh ma fadd.“
=> Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig gewollt.






