Gartenwoche KW 47 (39)

Nach den frustrierenden Arbeit an den Wasserleitungen (weil ich mich am Freitag und Samstag soowas von toobisch angestellt habe), ist der Sonntag als Gartentag eine willkommene, inspirierende und motivierende Abwechslung.
Gleich geht es mit frischem Schwung
an die H-zwo-o Leitung
.

1) … hab‘ ich wieder gelöscht 😀
2) An den Zäunen entlang habe ich den Bokashi „vererdet“, damit dort die Klettermaxe im nächsten Jahr lecker Erdchen vorfinden.
3) Wg. des Nachwuchses der vielen Mitesser*innen, trennen wir das Kompostmaterial ab sofort in befallen und nicht befallen. Meine osteuropäische Mitarbeiterin bringt hier befallenes Restgrüngut zum „Sonderkomposthaufen“. Vorne im Bild – s. 2)
4), 5), 6) Die Salatpflänzchen gedeihen – jedenfalls die die nicht abgefressen werden.
7) Spinat, Feldsalat, Mulch und vererdeter Bokashi.
8) Spinatnockerl mit Salzissoße 🙂

Garten-update (38)

Eigentlich ist viel mehr passiert.
1) Gesät habe ich Zitronenmelisse, verschieden Thymiansorten, Zwiebeln und Dill. Dill ist aufgegeangen. Daneben noch Unmengen Wildes Basilikum (supalecker) und Portulak.
2) Aussaat Mitte Oktober: Brokkoli, Chinakohl, Kopfsalat, Winterbrokkoli, Winterkopfsalat, Pflücksalat, Borretsch (= 0) und Radieschen (= Schädlingsbefall).
3) Wer findet den Spinat? Winterkopfsalat sollte auch drinnen sein aber …
4) Feldsalat war auch nicht so doll an dieser Stelle.
5) Die kläglichen Kohlreste.
6) Seit gestern: Erdbeeren gepflanzt und mit Salat und Knoblauch verkuppelt.
7) Kartoffeln gepflanzt gemäß einer irischen Methode: 20 cm tief und mit Mulch bedecken und im Frühjahr die Restmulchschicht entfernen. Angeblich sollen schon im April, Mai die ersten Grumbiere zu ernten sein … Kommentar vom Nachbarn Penjo: „Ihr vernichtet die Kartoffeln“. Was er nicht weiß, die sind von der schlechten Ernte übrig und soo klein, dass nach dem Schälen nix mehr übrig ist.
Ohne was Neues zu probieren, entwickelt sich auch nichts.

Bau-Bilder

Es geht – zwar zum Verzweifeln langsam – voran!
1) Das erste Feld der Decke war rasch fertig gestellt.
2) Für die Wärmedämmung der Decke hat Donko um sein Leben gehobelt.
3), 4) Eine HolzLeichtLehmschüttung ist unter erschwerten Platzmangelbedingungen eingebracht. Ein Mitbewohnerchen (das 10 x 3mm große Zigarren kackt) lebt schon auf dem Krabbelspeicher.
5), 6) Nut-& Feder-Wellen als Gesaltungselement sind hier total angesagt – Feuchtigkeit aus der Schüttung lässt die Brettchen quellen.
7), 8) Der Ruine eines eingestürzten Hauses entnehmen wir die Lehmsteine. Mascha & Donko* leisten die Logistik auch hierfür.
9) Nachdem der erste Stroh-Lehm ratzfatz getrocknet war, geht es nun nur noch zäh voran mit der Trocknung. Die Schimmelsporen im Stroh freut’s – die feiern Wiederauferstehung – Ostern im November, bekloppt. Zum Fest habe ich zwei Liter Rakija (aber nur den Vorlauf vom Schnapsbrennen) spndiert (hähähä) und sie sind drauf reingefallen. Mit der Sprühflasche großflächig aufgesprüht sind selbst für ein weißes Pferd zuviel.
Ein Trocknungsgerät ist aufgestellt (das Handbuch hat keine deutsche Anleitung und die englische ist grottenschlecht übersetzt – Rossi hat’s gerichtet). Um die Trocknungsphase vor dem Lehmfeinputz zu nutzen, kommt jetzt der Fußboden rein.
10) Erst mal habe ich die „Versuchsanordnung“ aufgebaut, um zu schauen wie es passt – weil: Zuvor haben wir einen Meterriß im gesamten Wohnbereich angebracht und festgestellt, dass die Böden zwischen -7cm bis + 10cm abweichen. Wenn man an einem Tag häufig zwischen den Zimmer hin und her geht, macht man mehr Höhenmeter als bei der Besteigung der Eiger-Nordwand.
11) Perlite-Schüttung für die Wärmedämmung des Fußbodens.

*Danke Donko (& Mascha). Nachdem Donko -ein Krumling, den wir seit dem ersten Tag der Haussuche im August 2019 kennen- anfangs sehr skeptisch gegenüber unseren Renovierungsplänen war, ist er nun eine große Hilfe.

„Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde“ (Archie Medes ;)

Die statische Optimierung war m.E. erforderlich, weil zwar dicke Balken verbaut sind, diese aber nur jeweils mit drei Nägeln miteinander verbunden sind – als tragende Elemente. Daher habe ich eine Auflage gebaut.
Die beiden Pfosten links und rechts neben der Tür waren optisch aufzupeppeln und auf eine solide Basis zu stellen. Daher musste ich sie wieder ausbauen. Um herifür das Dachanheben zu können, machte ich mir die Hebelgesetze zu nutze, mit denen man bekanntlich die Erde aus den Angeln heben kann.

Hoffnung (36)

Was gerade im Garten beim Kohl passiert, grenzt an ein Wunder. Rossi ist an der Schädlingsbekämpfung schier verzweifelt, ich hatte ihn zwar aufgegeben aber ihm sein Knadenbrot versprochen. Und nun gedeihen viele schöne Herzen am Spitzkohl (rot & weiß) und Rös-chen am Rosenkohl (rot & weiß). Die Kohlpflanzen sehen zwar noch ziemlich mitgenommen aus, scheinen sich aber zu erholen und mir zu verzeihen und den „Rä(a)ub(p)e(r)n“. Natürlich weiß ich nicht, ob im Inneren vllt. eine Zeitbombe in Form von Maden, Fäulnis oder was weiß ich tickt. Neulich lag ein Kopf abgefault vom Stiel im Beet und stank. Ich amputierte die Fäulnis bis tief ins Gesunde (in der Chirurgie so üblich), befreite ihn von den äußeren Blättern und bereitete ihn zu – köstlich.

Die liegenden Tomaten von Krum schieben Tag für Tag Früchte nach. Ich habe -es ist ja erst August- Tomatensamen von der schönsten Tomate und Gurkensamen von der schönsten Gurke entnommen und nachgesät. Das war vor 8 Tagen; die Tomaten sind fast alle schon 5 cm groß und bei den Gurken ist zwar erst eine zu sdehen, aber …