Waldgarten (6)

Ein neuer Tipp aus „Permakultur für alle“ von Sepp & Margit Brunner hat uns inspiriert. Heute habe ich ein Beet unter dem Apfelbaum vorbereitet – allerdings nicht nach Empfehlung. Die Beetfläche habe ich mit Kartonpappe ausgelegt und mit Grünschnitt von gestern bedeckt. Der Grünschnitt soll einfach nur trocknen und später als Mulch dienen, und die Pappe soll das Grün darunter unter für die Würmer verdauen helfen. Danach werden Baumfreunde gepflanzt.

Frühlingsbote

Eintrag in den Garten (5)

die Sensenspitze stecke noch im linken Vorderreifen

Weil die Ertragszone im Garten Nährstoffe braucht, kommt das „Trottoir vert“ gerade recht. Mit der Sense (!) gemäht, kommt das Grünzeug der Ertragszone im Garten zugute. Entweder wird es kompostiert oder zum Mulchen genutzt – falls es mal etwas zum Mulchen gibt 😀
Die Suche nach verrottetem Kuhmist für die Beetanlage war bisher noch erfolglos.

Weiter im Garten (4)

Spitzpaprika, Paprika, Ochsenherz- und Kirchtomaten, Basilikum, Knollensellerie Bodo und Ortho, Currykraut, Saatzwiebeln, weiße Monatserdbeere und Kümmel dürfen hier gedeihen, Fensterbankbeet.

Fensterbankbeet
Mehr Platz zum Aussäen – Beet mit Folientunnel
Komposter (im Hintergrund das Wildbienenhotel)

In der Lehmwand (Kirpitch кирпич) tummeln sich zig Bienchen, die dort in kleinen Lehmhöhlen ihre Brut versorgen.

Kürbissamen am Komposter

Frühlingsanfang?

So kann’s gehen.

Gespannt, wie die Neuzugänge im Garten, Rosmarin, Erdbeeren, Feigensetzlinge mit Pfahlwurzel, Olli mit Wurzelballen und die Kürbissamen im Freiland damit umgehen.
Hätte ich doch besser noch mit auspflanzen gewartet.
Hätte ich doch besser gestern eine Mulchdecke aufgebracht (ich wusste, dass es Schnee gibt, hab‘ einfach nicht soweit gedacht, gestern in meinem Vermessungs- und Planungswahn).
Hätte hätte – Fahrradkette! Wer alles gleich richtig macht, bringt doch niemanden zu Lachen.

Olivenbaum & Rosmarin (2)

Da alles auch eine gute Seite hat, haben wir heute unseren „Landarrest“ genutzt und erste Mitbewohner*innen eingepflanzt.
Eine schöne Überraschung ist der Gartenboden, der total locker und schön feucht ist, richtig gut erdig riecht und Würmer*innen hat – der Regenwurm ist ein Zwitter!*
Wir haben einen Olivenbaum gepflanzt und unsere vorgezogenen Rosmarinstöckchen.

* Biologieunterricht Göttenbach-Gymnasium 1973: „Der Regenwurm ist Zwiddä.“

Bokashi mit Kartoffeln (1)

Grumbiere-Hochbeet „Schumi“ oder „Niki“

Schon im November 2019 begannen wir mit Bokashi, statt Kompost. Alles was die Küche an Resten hergab, kam in einen Eimer mit dicht schließendem Deckel – je kleiner geschnitten umso besser. Je nach Anfall Schichtweise eingefüllt, mit jeweils einer dünnen Schicht feiner Holzkohle, ein wenig verdichten fertig. Als der Eimer voll war kam er die Ecke. Als wir Anfang Januar herkamen, öffnete ich erstmal mit ausgestreckten Armen und Klammer auf der Nase den Deckel. Mit Vorsichtsabstand und ohne Klammer näherte ich mich dem Teil. Und siehe da, es roch wie die Silage beim Bauern. ERFOLG!
Ähnlich wie beim Sauerkraut -oder eben der Silage- beginnen die Küchenreste unter Luftabausschluß mit der Milchsäurevergärung, und eigentlich ohne weiteres Zutun. EM braucht es m.E. nicht. Nach dem Vergären sehen die Reste aus wie vorher. Wir hoben im Vorgarten etwas Erde aus, kippten den Eimerinhalt hinein und deckten ihn wieder mit der Erde ab.
Als wir vergangen Woche wieder kamen und das Ergebnis bergmännisch freilegten, war nur noch sehr wenig erkennbares Material vorzufinden, Eierschalen z.B. Der Rest hatte sich wunderbar kompostiert. Nur die Würmchen fehlen noch, aber dafür haben wir ja welche im Türrahmen.
Die vier Altreifen stehen nun über dem kompostierten Bokashi. Als Nächstes kommt Erde hinein. Sobald Linda und ihre Schwester genug Triebe haben, werden vier oder fünf Lindas verbuddelt und nach und nach, wenn das Grünzeug rauswächst mit Erde aufgefüllt bis die Reifen-Tonne voll ist.
Wir sind gespannt.

Ach so: Das Gestrüpp in den Reifen ist nur ein Platzhalter.