Pro Portulak (за Тученица) – wissenschaftlich betrachtet (35)

Auf die Idee überhaupt zu messen brachte mich ein „Gespräch“ mit der Nachbarin – mit einem braunen Garten.
Das bedeutet:
-> außer den Kulturpflanzen wächst da nix – alles weggespritzt.
-> Wenig grün, sehr viel nackte braune Erde und somit Sonnenangriffsfläche.
Sie meinte, ich solle besser abends gießen, weil dann der Boden nicht so heiß ist und das Wasser nicht verdampft. Weil ich aber abends nicht gießen will, was sie verwundert zur Kenntnis nahm, wollte ich der Aussage auf den Grund gehen.
Nach den Messungen ist mir klar, warum das Wasser im Braungarten über Tag verdampft.
Fazit: Unser Braunanteil ist noch viel zu hoch!
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Текст от снимките:
Измервателна точка- лехата със зелето без тученица: слънчево, сухо, 49°С температура на почвата
Измервателна точка- лехата със зелето с тученица: сенчесто, влажно, 32,7°С температура на почвата
Измервателна точка- лехата с пипера без тученица: леко влажна, 38,2°С температура на почвата
Измервателна точка – пипера с тученица наоколо : 32,6° С температура на почвата
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Двете измервателни точки са на около един метър едина от друга ибяха равномерно поляти тази сутрин по едно и също време.
Там, където расте тученицата, няма никакви други вредни за култивираните растения треви и тревуляци, освен тези глупави високи плевели, които не знам как се наричат и поветицата, с дългите корении, която обаче цъфти тъй хубаво и радва пчеличките. Дори и съвсем малките цветчета на тученицата са обкръжени с възхищение и се опрашват от малките работнички, та те все още шумят от жуженето им дори, когато се стъмни и пчеличките вече са си отишли.
Идеята за измерване температурата на почвата ми дойде от един разговор със съседката – с „кафява градина“
което означава:
-> освен култивираните растения там нищо друго не расте.
-> Малко зеленина, много гола кафява земя и по този начин слънчевата топлина атакува голата повърхност.
Тя каза, че трябва да поливам вечер, защото тогава почвата не е толкова гореща и водата не се изпарява. Но понеже не обичам да поливам вечер, на което тя се изуми, искам да кажа на края,че:
След измерването на почвената температура, ми стана ясно защо водата в „кафявата градина“ се изпарява през деня.
Заключението е:
Кафявата гола земя е много повече от зелената!

П.П. Зеленината, в случая тученицата, задържа повече влага и пази сянка на почвата, а така пази почвата и култивираните растения от прегряване, това всъщност върши и мулча, но след като си имаме прясна жива тученица-пазителка, защо да не се възползваме от това? :))

Hoffnung im Garten (34)

Konzept des intuitiven Gärtnerns (33)

Erst handel, dann (vllt.) nachdenken.

In den letzten Tagen hat sich das Konzept des intuitiven Gärtnerns selbst entwickelt, nachdem der Portulak das Regiment übernommen hatte. Ich schaue mir die tägliche Situation an und tue das Richtige – bevor ich weiß was das Richtige ist (analog zum Postillon, die berichten bevor sie recherchieren).
Voraussetzung für dieses Konkept sind die völlige Abwesenheit von gärtnerischer Kompetenz und die absolute Ahnungslosigkeit von Permakultur. Methodisch darf jetzt einfach alles wachsen wie es will (die Stärkeren kommen durch, der Garten ist schließlich kein Ponnyhof), nur die Kultur-Pflanzen werden auf das Wesentliche reduziert – was kacke aussieht kommt einfach weg.
Der Kohl wurde heute morgen -ein intuitv entschiedener Befreiungsschlag- von allen Blättern befreit, die störend aussahen. Jetzt ist Licht an den Strünken und in den Beeten!

PS: Es ist sehr warm!

Irgendwie wird’s doch (32)

Info-Nachholbedarf (31)

An dieser Stelle ein gaanz herzliches Dankeschön an Wanka aus Gradina (die Mama einer Freundin). Gefühlte 3000qm Garten-„Eden“ – ohne Gift. Sie hat uns mit Tomaten, Gurken, Zucchini, 1000en* Kräutersetzlingen, Paprika, Pflaumen und Perlhuhneiern eingedeckt und köstlich bekocht. Den Rakija vom Papa darf ich natürlich nicht vergessen!

* ist natürlich übertrieben

Garten (30)

Joint venture: Spinat – Portulak (тученица, Tuzhenitsa)

Grumbiere aangeheifeld 🙂

Aaalso: Zwar haben wir den Spinat verloren, den ich viieel zu dicht gesät hatte. Dafür spendiert uns der Garten Portulak ohne Ende. Die Gehwege sind mit Portulak-Bodendecker bedeckt (heute gehen wie drüber, morgen sieht er aus wie neu), die Beetränder und die nicht bewirtschafteten Flächen. Heute gab’s Spaghetti mit Portulak, zubereitet wie Spinat: Zwiebelchen angebraten (mit zwei getrockneten Pepperoncini), Portulak dazu, Pfeffer, Salz, Muskatnuß und ein Spritzer Zitrone. Am Schluß, zum Legieren, noch ein (Bagger-)Löffelchen Butter – hmmmmmm.

Garten (29)

Was hier gerade (seit zwei Wochen) abgeht ist heftig. Täglich Gewitter, Regen satt und richtig warm – sobald Sonja kommt, sind es rasch 30, 35 Grad – „Waasweera“. Das „Unkraut“ steht gefühlte Meter hoch, der Kohl ist ein jämmerlicher Anblick und die Gartenarbeit beschränkt sich auf Hoffen und Beraten.
ABER: Kürbisse, Gurken und Zucchini explodieren und ein erster Grumbiere-Test war erfolgreich: die Lindas sind natürlich noch klein, aber tiptop in Schuß!

Die Nachbarn mit ihren „ordentlichen“ Gärten können wg. Matsch nicht mehr hinein. Eine Nachbarin hat schon keine Lust mehr, weil das Gartenjahr so schlecht sei.

Kohlera (28)

Das sieht nicht gut aus, wie der Kohl da steht, hängt, liegt …
Zu viele hungrige Mäuler haben ihn mehr oder weniger dahingerafft. Alle -so scheint es- die aus den Nachbargärten vertrieben werden oder dort nix genießbares (ungespritztes) finden, suchen bei uns Asyl und Schutz. Da werden wir aber sehr solidarisch sein und im Zweifelsfall selber kürzer treten, auch wenn’s weh tut 😉
Vorhin habe ich mit Brennesselauszug gespritzt. Ich hatte den Eindruck das Getier fliegt genervt weg solange ich spritze, um sich dann wieder zu Tisch zu begeben.

Garten (27)

Unsere leckern Pflanzen schmecken auch Anderen

So langsam -eigentlich gar nicht so langsam- treten die ungebetenen Gäste stärker in den Vordergrund. Blattläuse und Motten-Schild-Läuse (die weißen Fliegen unter den Blättern) und ihre Fraßschäden nehmen deutlich zu. Ab jetzt -vllt. schon zu spät- wird regelmäßig gespritzt! Natron, Knoblauch, Kernseife, Öl und Schnaps kommen als Gemisch zum Einsatz. Den Schmecken schint es auch zu schmecken.
Daher das Prinzip der Permakultur: Baue das dreifache dessen an was Du brauchst. Ein Drittel für Dich, ein Drittel für die Nachbarn und ein Drittel für die „Mund-Räuber“.

Der abendliche Rudgang eben hat gezeigt, dass unser Mittel gewirkt hat. Es sind gerade keine Schild- und Blattläuse mehr zu sehen 🙂
Dran bleiben.