Noch ein wenig Dachelnfolgen und allerlei mehr…

Da das Dacheln versucht mich teilweise zur Quasiuntätigkeit zu verdammen, bereite ich vor, was vorzubereiten geht.

Der neue Wasseranschluß liegt bis zur Verteilstelle in der Garage (oben links). Hier war mir wichtig, dass es unterirdisch keine Verbindungsstelle gibt. Der „ko(s)mische“ Wasserleitungs-Bogen ist so gewählt, dass er den Himmelskreisen nach SteinerRudi entspricht und das Wasser beim Durchfließen kosmische Energie aufnimmt.*1)

In die Garage kommt auch die WarmWasserWärmWumpe, die -wenn der Sonnenkollektor (Вакуумколектор) mangels Sonne eine Auszeit nimmt- auch mit zur Zimmerkühlung mit beitragen soll.
Weil sich hier in Krum die Wasserhähne nach oben biegen (krum werden :D), wenn man voll aufdreht, habe ich einen Druckminderer vorgeschaltet. Danach kommt ein Rückspülfilter, damit im Kaffe auch wirklich nur Kaffeesatz ist …

Der Elektroinstallationsplan und der Verteilerkasten sind soweit fertig und das Material liegt bereit. Der Zähler mit Hausübergabepunkt wird vom „Eltwerk“ außen am Haus montiert. Von dort geht dann das Trifasi-Kabel zum Kaschde in der Küche. Im Fußbodenaufbau mit 12 cm mineralischer Schüttisolation ist genügen Platz für Leitungen aller Art.*2)

Dann habe ich noch die Festzeltgarnitur vom HorbachFredi aus Rötsweiler aufgemöbelt – man will’s ja auch a bisserl g’mütlich ham dahoam.

Und heute begann das Weight-Tunig der BMW – die übrigens wieder läuft!*3)
Teilkotflügel durch selbstgebauten Nummerschildhalter ersetzt – was natürlich viel cooler aussieht als vorher und

*1) geiles Bier gibt es hier 😀
*2) nur Konzernleitungen sind manchmal zu dick. Aber dafür gibt es andere Lösungen
*3)

Dach, Dach, Dach und wieder Dach

Wären die Kolatteralschäden nicht, ich hätte rischdisch Schbass.
Die Decken werden nun -anders als der Rest des Hauses- waagerecht sein. Die Holz-Fußböden werde ich ebenfalls so hinbekommen.
Die Wände wurden um vier Reihen Backsteine niedriger und an deren Stelle trat der 25 cm hohen Pojas (Ringanker). Die Zimmerhöhe wird durch beide Maßnahmen von 2,70 Meter auf ca. 2,50 Meter abgesenkt.
Decke und Fußböden werden mit mineralischer Schüttung isoliert, Isolierglas in die alten aufgemöbelten Fenster eingebaut und dann -denke ich- kann man es auch bei Temperaturen wie heute aushalten – ohne Klimaanlage. Die stehen hier hoch im Kurs – auch zum Heizen im Winter. Will ich aber absolut nicht; ein, zwei Ventilatoren müssen reichen.

Es wird nicht regnen!

Es passiert so viel, die Tage sind so ausgefüllt, dass ich nicht mehr mit der Seite dran bleibe.
Seit Tagen dreht sich alles um’s Dach – das es nun nicht mehr gibt. Möge Petrus verhindert sein, Regen zu machen.

Als die bisher schlimmste Phase des Abrisses heute morgen begann, sind wir geflüchtet – Sonntagsausflug in die Stadt. Als wir zurück kamen …
Das war also unser Haus.
Erfahrungswert: Die hiesige Vorstellung von ordentlicher Arbeit und meine, sind definitiv NICHT kompatibel 1000 x !
Auch wenn ich deswegen emotional jetzt eine tickende Zeitbombe bin, stelle ich an dieser Stelle klar: … (Text folgt) …
Meine Reaktion auf die Arbeitsweise, die ja im Land sozial akzeptiert ist, zeigt mir wie groß die „Werte“-Unterschiede in Europa sind. In anderen Bereichen sehe ich das bestätigt, wie z. B. beim Strassenverkehr, im Umgang mit Regeln und Normen und bei den persönlichen Strategien im Umgang mit Behörden, Institutionen und Organisationen. ABER: Dank eines viertel Jahrhunderts Erfahrung bei der SHG bin ich durch die Zusammen-„Arbeit“ oder besser das Zusammen-Sein *) mit Saarländer*innen (z.B. de Hermann, de Lui, de Paul, de Joachim, es Gabi, de Alfons un de Bernd) unverhofft gut vorbereitet auf die alltäglichen Situationen, die mir hier in Südosteuropa begegnen.
Auch wenn ich das wertfrei ausdrücken will stellt sich die Frage, warum im Vergleich zwischen D und BG alles was direkt menschgemacht ist, in D in einem deutlich sehr viel besseren Zustand ist als in BG?

*) „Hauptsach gudd gess, geschafft honn mir schnell“
„Ich kenn ähne, der ähne kennt, …“
„Ooch, geh ma fadd.“

=> Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig gewollt.

Stützmauer? Hauptsache Beton!

Schwiegervaters Rat ist natürlich zu befolgen!*
Also wird ein Graben gegraben und eine Stützmauer betoniert, damit das Fundament nicht weiter nachgeben kann. Unser Nachbar sagt, er habe das ebenfalls vor Jahren erfolgreich gemacht.
Morgen wird Material bestellt und am Samstag rückt Tatko mit seiner Trupe an: 1,20 m tief, 4,00 m lang und zwei Kubik armierter Beton.

* Einmal musste ich jetzt nachgeben; wo man es nicht sieht.

Küche

Es scheint doch ein wenig mehr Aufwand zu werden …

Ja, was ich heute vorfand, ist eine Herausforderung mit der ich nicht gerechnet hatte. Vermutlich sind das Hinterlassenschaften von Termiten und Setzungen.
Vorteil: Der Sturz muss raus und ich kann einen neuen Betonsturz ein wenig höher einsetzen. Das passt, weil der Fußboden isoliert und damit etwa zehn Zentimeter höher wird.
Vllt. Entscheiden wir uns doch noch für einen betonierten Ringanker zur besseren Lastverteilung bevor ein neues Dach drauf kommt.

Innendienst

Heute ist es naßkalt (und bis Mittwoch soll das so bleiben), so gar kein Gartenwetter. Also war heute Datenerhebung angesagt. Grundstück und Haus vermessen und Pläne erstellen.

Daneben musste noch eine provisorische Wäscheleine her, für die Wäsche, die jetzt die nächsten Tage draußen vor sich hinhängt; trocken wird sie jedenfalls nicht.
Der für letzten Montag zugesagte Internet-Anschluß fehlt auch noch. Für die Master-Thesis (an anderer Stelle mehr dazu) wäre ein ordentlicher www-Zugang allerdings nicht schlecht. Morgen, ganz bestimmt morgen …

„Ursprünglich sollte“ „Heute reifte die Idee, bei der Dacherneuerung von derkeine Winkelkonstruktion mehr zu machen, sondern einfach die ganze Fläche“
Wenn es so anfängt, mit solchen komischen Sätzen/Worten, muß man einfach ins Bett – gen8!