Laut Auskunft der Botschaft in Sofia im Netz ist seit vorgestern die Selbstisolation aufgehoben – schade eigentlich, jetzt habe ich keine Ausrede, um das Grundstück nicht verlassen zu müssen.
Kategorie: de Hambejcha
Ein Etappenziel
Am Freitag, den 29.03., erfuhr ich von der Botschaft in Budapest, dass die rumänischen Grenzen durchlässig seien und auch die Rückfahrt mit dem Motorrad sei möglich.
Am Samstag bin ich um 04.30 Uhr Ortszeit mit dem Mietauto losgefahren und war gegen 22:00 Uhr MESZ am Rastplatz Jura. Nach einer Mütze Schlaf ging’s um 01:30 Uhr weiter nach Simmern, wo ich um 06.30 Uhr ankam.
Mit weiser Voraussicht versuchte ich erst den kleinen Italiener (Fiat) zu starten, bevor ich die Schlüssel und die Papiere in den Nachtsafe einwarf. Der Italiener tat was Italiener am besten können, er streikte komplett. Ich wollte fremdstarten, was aber wg. des fehlenden Innenseckskantschlüssels misslang, den ich gebraucht hätte, um an die Batterie des Transporters zu kommen. Was hat die weise Voraussicht nun geholfen?
Ich konnte einen Osteuropäer auf Zigarettenziehtour anhalten, der mir freundlicher Weise Starthilfe gab. Herzlichen Dank oder Dziękuję Ci bardzo oder большое спасибо an dieser Stelle. Zum Glück, denn in Simmern ist am Pfingstsonntag um halb sieben echt die Hölle los.
Dienstag kam ich bis Ende erstes Drittel Rumänien. Es lief alles richtig super*, Wetter, Grenzen, Verkehr, Motorrad und Hotel.
Mittwoch dann den Rest bis c. Krum. Die Strecke ist allerding bis ca. 40 Km vor Sofia nur Bundes-/Landstraßenniveau. Danach schmerzten altersentsprechend die Gräten und der Ar… .
(* Zöllner, Hotelgäste und Tankwarte sind prima im Motorrad-Anschieben 😀 Ein Batteriewechsel am Montag hat nix gebracht, es scheint ein anderes Problem zu geben. Seit Österreich wollte sie nicht mehr von mit dem Knöpfchen anspringen.)
Die Tankstellen habe ich nach Möglichkeit so ausgesucht, dass die Ausfahrt abschüssig war; schließlich musste ich ca. alle 250 KM tanken (und vier Staatsgrenzen überqueren, die man sich nicht aussuchen kann). Aber zwei Mal mussten doch die Tankwarte ran, zwei Zöllner in Ungarn, Rumänien und Bulgarien und die beiden Montagearbeiter aus dem Vogtland, die im gleichen Hotel in Rumänien übernachteten; bde. Motorradfahrer, auch an sie besten Dank.
Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr war die Mission beendet,
FAZIT: Alles lief wunderbar. Die Karre ist endlich weg. Ich habe sehr sehr schöne Erfahrungen mit freundlichen, unkomplizierten und hilfsbereiten Menschen gemacht; und ohne Schlange stehen den Grenzen.
Und ich konnte mich von den Lieben zu Hause ordentlich verabschieden!





in Rumänien 
in Rumänien 
Donaubrücke bei Calafat RO/BG 
Donaubrücke bei Calafat RO/BG
Zum Knippsen hatte ich nicht meht Zeit 😉

Der älteste Baum im Dorf

Unser 
Nachbar
Ninjamoskitos

Erstbeere

Siesta
Die erste Ernte ist eingefahren ;)

Tomaten, Gurken, Paprika und Süßes (Pflaumen, Mirabellen und unbekannt) sind eingemacht und im Lager.
O(rthodox)stern
Cool! Die Nachbarn haben uns mit Gebäck, Eiern und Hefezopf beglückt – eine bulgarische Tradition, der wir uns im nächsten Jahr anschließen werden. Bis dahin laden wir halt zu Schwenkbraten und Bier ein – eine hambejcha Tradition.
Die orthodoxen Ostern waren jetzt am Wochenende, eine Woche später als in D. aber Gottesdienst waren wg. Corona abgesagt.
Sauwetterinnendienst
Heute ist es regnerisch – Sauwetter sozusagen.
Also ist Innendienst angesagt:
-> Papierkramer ledigen, der liegen geblieben ist,
-> Garderobe anbringen,
-> KPYM.EU aktualisieren und
-> schon mittags was essen 😀
еХарй (eHarry)
Das eHarry in Süd-Bulgarien im Einsatz für das Klima, die Rossi und den Frank. Heute mit der Bestellung vom Bioladen von Dimitrovgrad nach Krum.
Sensationelle Technik aus Berlin: Motor, Steuerung und Akku sind kompatibel mit bulgarischem Strom (Ток) und das Fahrwerk mit bulgarischen Straßen. 😉



De häm (де хаем)

