Hoffnung im Garten (34)

Echt klasse hier!

Manchmal ist man ja doof!
Hier ist so vieles schön, das ich im Altag nicht mehr immer sehe, das ist sehr schade. Z. B. Kinder und Jugendliche, die sich hier im gegenüberliegenden Park die Zeit vertreiben, hatten ihren Spaß als sie mich ansprachen und versuchten sich auf bulgarisch mit mir zu unterhalten. Meine Rückfrage wg. Englisch lößte verlegenes Lachen und Albernheiten aus, aber sie quatschten mich an. An der Bushaltestelle in Hambejche, hätte ich morgens mit dem Megaphone (nicht iPhone) brüllen müssen, damit Jugendliche von ihren Smartphones aufgeschaut hätten. Hier im Park -man beachte, dass c.Krum ca. 350 EW hat- ist täglich reges Treiben. Die Krumlinge, die hier vorbei gehen, sprechen uns regelmäßig an und es gibt imma freundlichen Smalltalk -soweit ich das beurteilen kann 😀
Hier sitzen die Leute (in diesem Fall überwiegend Männers) beisammen, plaudern UND haben Zeit füreinander. „Nachbarschaftshilfe“ findet täglich statt. Irgendwas wird immer augetauscht oder für einander organisiert.
Ich bin nun vier Monate hier und fühle mich angekommen und zum Teil schon integriert – trotz sprachliche Defizite.
Das wurde mir wieder bewußt, neulich im Gespräch mit Fränki Kärrentain Bonguswannaman.* DANKE Dir.

* Name geändert

Noch ein wenig Dachelnfolgen und allerlei mehr…

Da das Dacheln versucht mich teilweise zur Quasiuntätigkeit zu verdammen, bereite ich vor, was vorzubereiten geht.

Der neue Wasseranschluß liegt bis zur Verteilstelle in der Garage (oben links). Hier war mir wichtig, dass es unterirdisch keine Verbindungsstelle gibt. Der „ko(s)mische“ Wasserleitungs-Bogen ist so gewählt, dass er den Himmelskreisen nach SteinerRudi entspricht und das Wasser beim Durchfließen kosmische Energie aufnimmt.*1)

In die Garage kommt auch die WarmWasserWärmWumpe, die -wenn der Sonnenkollektor (Вакуумколектор) mangels Sonne eine Auszeit nimmt- auch mit zur Zimmerkühlung mit beitragen soll.
Weil sich hier in Krum die Wasserhähne nach oben biegen (krum werden :D), wenn man voll aufdreht, habe ich einen Druckminderer vorgeschaltet. Danach kommt ein Rückspülfilter, damit im Kaffe auch wirklich nur Kaffeesatz ist …

Der Elektroinstallationsplan und der Verteilerkasten sind soweit fertig und das Material liegt bereit. Der Zähler mit Hausübergabepunkt wird vom „Eltwerk“ außen am Haus montiert. Von dort geht dann das Trifasi-Kabel zum Kaschde in der Küche. Im Fußbodenaufbau mit 12 cm mineralischer Schüttisolation ist genügen Platz für Leitungen aller Art.*2)

Dann habe ich noch die Festzeltgarnitur vom HorbachFredi aus Rötsweiler aufgemöbelt – man will’s ja auch a bisserl g’mütlich ham dahoam.

Und heute begann das Weight-Tunig der BMW – die übrigens wieder läuft!*3)
Teilkotflügel durch selbstgebauten Nummerschildhalter ersetzt – was natürlich viel cooler aussieht als vorher und

*1) geiles Bier gibt es hier 😀
*2) nur Konzernleitungen sind manchmal zu dick. Aber dafür gibt es andere Lösungen
*3)

Nie wieder schieben …

Se brommd wiera!
Ein Freund einer Freundin* hat uns ein Feldgehäuse besorgt -nagelneu und mit richtiger Drehrichtung- für umgerechnet 18 Euro. Eingebaut, gestartet und breit gegrinst.
Zum ersten Mal seit ich die BMW 2012 kaufte funktioniert das ABS vom Start weg. D.h. der Anlasser war schon seit mindestens acht Jahren malad. Ich habe drei Batterien getausch, ein original BMW-Batterieladegerät mit Wächterfunktion gekauft, wg. eines Schadens von 18 Euro 🙁
* hier in Bulgarien, nicht im Saargebitt

Dach, Dach, Dach und wieder Dach

Wären die Kolatteralschäden nicht, ich hätte rischdisch Schbass.
Die Decken werden nun -anders als der Rest des Hauses- waagerecht sein. Die Holz-Fußböden werde ich ebenfalls so hinbekommen.
Die Wände wurden um vier Reihen Backsteine niedriger und an deren Stelle trat der 25 cm hohen Pojas (Ringanker). Die Zimmerhöhe wird durch beide Maßnahmen von 2,70 Meter auf ca. 2,50 Meter abgesenkt.
Decke und Fußböden werden mit mineralischer Schüttung isoliert, Isolierglas in die alten aufgemöbelten Fenster eingebaut und dann -denke ich- kann man es auch bei Temperaturen wie heute aushalten – ohne Klimaanlage. Die stehen hier hoch im Kurs – auch zum Heizen im Winter. Will ich aber absolut nicht; ein, zwei Ventilatoren müssen reichen.