Weiter im Garten (4)

Spitzpaprika, Paprika, Ochsenherz- und Kirchtomaten, Basilikum, Knollensellerie Bodo und Ortho, Currykraut, Saatzwiebeln, weiße Monatserdbeere und Kümmel dürfen hier gedeihen, Fensterbankbeet.

Fensterbankbeet
Mehr Platz zum Aussäen – Beet mit Folientunnel
Komposter (im Hintergrund das Wildbienenhotel)

In der Lehmwand (Kirpitch кирпич) tummeln sich zig Bienchen, die dort in kleinen Lehmhöhlen ihre Brut versorgen.

Kürbissamen am Komposter

Frühlingsanfang?

So kann’s gehen.

Gespannt, wie die Neuzugänge im Garten, Rosmarin, Erdbeeren, Feigensetzlinge mit Pfahlwurzel, Olli mit Wurzelballen und die Kürbissamen im Freiland damit umgehen.
Hätte ich doch besser noch mit auspflanzen gewartet.
Hätte ich doch besser gestern eine Mulchdecke aufgebracht (ich wusste, dass es Schnee gibt, hab‘ einfach nicht soweit gedacht, gestern in meinem Vermessungs- und Planungswahn).
Hätte hätte – Fahrradkette! Wer alles gleich richtig macht, bringt doch niemanden zu Lachen.

Die erste Woche ist vorbei

Wir -Rossi und ich alter Sesselfurzer- haben gut geschuftet, körperlich meine ich. Gestern sollte Ruhetag sein, aber die freiwilligen Dorfhelfer haben tüchtig gelärmt mit allem was Benzin und Diesel so hergeben. Also doch kein Ruhetag, was mit Blick auf das Wetter der kommenden Tage auch ok war.
Mit dem ersten Tag haben wir uns komplett umgestellt. Die 18/6-Diät, die vorher so schwer fiel, ist jetzt eine 23/1-Diät. Den ganzen Tag an der frischen Luft werkeln, um 17:00 Uhr essen, Abwasch, aufräumen und Kaputt in die Kiste fallen 🙂
Also war heute mehr oder weniger Ruhetag …

Schön – Die Leute sind interessiert und hilfsbereit, geben Tipps und wissen manches besser, wie in Hambejche halt (dabei haben sie vom Permakulturgärtnern mindestens genau sowenig Ahnung wie wir). Nur sind sie hier offener und im Dorf zu Fuß unterwegs und damit „begegenbarer“.
Ich glaube wir werden ziemlich gut beobachtet 🙂

Innendienst

Heute ist es naßkalt (und bis Mittwoch soll das so bleiben), so gar kein Gartenwetter. Also war heute Datenerhebung angesagt. Grundstück und Haus vermessen und Pläne erstellen.

Daneben musste noch eine provisorische Wäscheleine her, für die Wäsche, die jetzt die nächsten Tage draußen vor sich hinhängt; trocken wird sie jedenfalls nicht.
Der für letzten Montag zugesagte Internet-Anschluß fehlt auch noch. Für die Master-Thesis (an anderer Stelle mehr dazu) wäre ein ordentlicher www-Zugang allerdings nicht schlecht. Morgen, ganz bestimmt morgen …

„Ursprünglich sollte“ „Heute reifte die Idee, bei der Dacherneuerung von derkeine Winkelkonstruktion mehr zu machen, sondern einfach die ganze Fläche“
Wenn es so anfängt, mit solchen komischen Sätzen/Worten, muß man einfach ins Bett – gen8!

Trockenes Brennholz

Drei Anzünder, 1000 Flüche und beißender Qualm in den Augen bis das Zeug zu Glut geworden war. Von wegen trockenes Holz.

Da hat vorgestern der Spatz noch runter gekackt.

Aber dank brillanter Bratkünste und 100 Jahre Erfahrung:

Lecker …

Gostipartment

Die Ladung hat selbst die bulgarischen Strassen überstanden. Das Auto ist leer, die Bude wird immer voller, unsere Behelfsbehausung ist fast komplett und das Büro auch. Versprochen war von Bulsat.com, dass heute der Glasfaserinternet-Anschluß montiert wird …
Also weiter über LTE.

Olivenbaum & Rosmarin (2)

Da alles auch eine gute Seite hat, haben wir heute unseren „Landarrest“ genutzt und erste Mitbewohner*innen eingepflanzt.
Eine schöne Überraschung ist der Gartenboden, der total locker und schön feucht ist, richtig gut erdig riecht und Würmer*innen hat – der Regenwurm ist ein Zwitter!*
Wir haben einen Olivenbaum gepflanzt und unsere vorgezogenen Rosmarinstöckchen.

* Biologieunterricht Göttenbach-Gymnasium 1973: „Der Regenwurm ist Zwiddä.“