
1) 1,5 Teile Lehm, 1 Teil Kuhkacke, 2 Teile Sand (fehlt noch), Wasser 
2) Die Mischung noch ohne Sand 
3) Streichputz; 1:1 Lehm und KK 
4) Erster fertiger Wandabschnitt 
5) Sockel für Rauchzüge am Herd 
6) Heizgerät (ab jetzt im t-Shirt arbeiten)
Die Kombination von Lehm und Kuhkacke (KK) ist einfach genial. Durch ein Ferment in einem der Kuhmägen werde die Schimmelbildung unterdrückt – scheint zu funktionieren. Außerdem gibt die KK dem Lehmputz eine festere Oberfläche. Ich habe auch ein KK-Lehmgemisch zur Grundierung genutzt – hält und verbindet super.
1), 2) Die KK sollte möglichst ohne Beimenungen, wie z.B. Stroh, Heu oder Gras sein
3) Die letzte Schicht vor dem Kalkanstrich gleicht leichte handwerkliche Mängel aus. Mit wenig Wasser dient sie mir als Spachtel, etwas mit Wasser verdünnt als „Streich-Putz“, den ich im ersten Wandabschnitt abschließend geglättet habe. Ein Versuch ohne zu glätten muss noch sein – es könnte ein rauhere Oberfläche werden, die noch mehr handwerkliche Unzulänglichkeit verzeiht.
4) Eigentlich hätte noch eine Schicht Unterputz aufgetragen werden müssen, damit die Flächen eben werden. Aber die Trockenphase wäre wohl bis März gewesen.
5) Die Rauchzüge des Küchenherdes werde auf einen Sockel gesetzt. Auf die Steine kommt noch eine Hourdisplatte (leider nicht erhältlich ): ) oder üTong.
Nachtrag, 25.12:
So ganz hat das mit dem Ferment doch nicht hingehauen. Ich musste mit Alkohol nachhelfen -kleine Schimmelflecken einsprühen (nicht trinken) zum desifizieren. Alles in allem aber im grünen Bereich, jetzt wo der Putz -mit Gewalteinwirkung (s. Bild 6) – getrocknet ist.